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TXTs Yeonjun verkauft 738.000 Alben mit „Ice Cream“ — in einem Tag am Vorgänger vorbei

· Unterhaltung

Yeonjun (TXT) hat mit seinem zweiten Solo-Album einen neuen Erstwochen-Verkaufsrekord aufgestellt, der den seines Vorgängers übertrifft. Anhand von Chart- und Verkaufsdaten zeigt sich, was dieses Comeback wirklich bedeutet.

Kurz gefasst
  • Der Titelsong „Ice Cream" von Yeonjuns zweiter Mini-EP „NO LABELS: PART 02" erzielte in der ersten Woche 738.072 verkaufte Exemplare — ein Plus von 22,8 % gegenüber dem Vorgänger (601.105 Stück) und ein neuer Karriererekord.
  • Allein die Verkäufe am ersten Veröffentlichungstag (661.924 Exemplare) übertrafen bereits die gesamte Erstwochen-Verkaufszahl des Vorgängers — ein klares Zeichen für ein deutlich höheres Verkaufstempo.
  • Platz 16 in den Billboard 200, Platz 2 in Oricons wöchentlicher Gesamt-Albumcharts sowie 10 Millionen Aufrufe für das Musikvideo: In- und ausländische Kennzahlen stiegen gleichzeitig — ein Beleg dafür, dass Yeonjun im zweiten Jahr seiner Solokarriere eine neue Stufe erreicht hat.

Worum geht es bei diesem Album

Yeonjun von TXT (TOMORROW X TOGETHER) veröffentlichte am 10. Juli um 13 Uhr seine zweite Solo-Mini-EP „NO LABELS: PART 02". Sie enthält insgesamt sechs Songs: Vanilla, Ice Cream (Titelsong), Baby Wassup?, No More Disco, Fxxking Star und Long Way Long Ride.

Der Titelsong „Ice Cream" ist ein helles, beschwingtes Sommerlied und schlägt damit eine andere Stimmung an als der im November 2025 erschienene Vorgänger „NO LABELS: PART 01". Sein Label ist Big Hit Music.

Die Zahlen im Detail

Nach Angaben des Hanteo Chart (Koreas Verkaufscharts auf Basis der Auslieferungsmenge) erreichte das Album in der ersten Woche nach Veröffentlichung (kumulierte Verkäufe der ersten sieben Tage) 738.072 verkaufte Exemplare — der höchste Erstwochenwert eines koreanischen Solokünstlers im Jahr 2026.

Vergleich der Erstwochen-Verkäufe (Hanteo Chart, in Tausend Stück)
PART 01 (11/2025)
601 Tsd.
PART 02 (07/2026)
738 Tsd.
Quelle: Hanteo Chart

Noch auffälliger ist das Tempo. Allein am ersten Verkaufstag wurden 661.924 Exemplare verkauft — und übertrafen damit bereits am Erscheinungstag die gesamte Erstwochen-Verkaufszahl von PART 01 (601.105 Stück). Was früher eine ganze Woche brauchte, ist inzwischen an einem einzigen Tag ausverkauft.

Im selben Zeitraum erfasste der Circle Chart (Koreas offizielle Musikindustrie-Charts, früher Gaon — wöchentliche Erhebung ab Verkaufswoche) die Albumverkäufe mit 581.091 Exemplaren, was von den 738.072 des Hanteo Chart abweicht. Diese Differenz ergibt sich aus unterschiedlichen Erhebungszeiträumen und -methoden der beiden Charts und bedeutet nicht, dass die tatsächlichen Verkaufszahlen selbst voneinander abweichen.

In dieser wöchentlichen Circle-Chart-Erhebung belegte Yeonjun gleichzeitig Platz 1 in den Kategorien Album, Download und BGM (Hintergrundmusik) — ein „Dreifachsieg". Auch die Streaming-Erfolge stiegen stetig: „Ice Cream" schaffte es drei Tage nach Veröffentlichung in die Top 10 der wöchentlichen Bugs-Charts (koreanische Streaming-Plattform) und erreichte in der Folgewoche (13.–19. Juli) sogar Platz 1. Bei den koreanischen Musiksendungen holte er sich mit Siegen bei Music Bank und Show! Music Core einen Doppelsieg.

Auch international bewegten sich die Zahlen gleichzeitig nach oben. Das Musikvideo knackte drei Tage nach Veröffentlichung, am 13. Juli, die Marke von 10 Millionen YouTube-Aufrufen und schaffte es in die beliebten Musikvideo-Charts von 19 Ländern und Regionen. In den iTunes-Albumcharts belegte es in 11 Regionen Platz 1. In den US-amerikanischen Billboard 200 (Ausgabe vom 25. Juli) stieg das Album auf Platz 16 ein — der höchste Rang, den ein im Jahr 2026 veröffentlichtes Album eines koreanischen Solokünstlers erreicht hat. Allerdings erreichte bereits der Vorgänger PART 01 einmal Platz 10 in den Billboard 200 (veröffentlicht im November 2025, daher hier kein direkter Vergleich) — dieser Rang ist also nicht Yeonjuns persönlicher Bestwert. In Japan erreichte das Album Platz 2 in Oricons wöchentlicher Gesamt-Albumcharts (Oricon: Japans wichtigste Musik-Verkaufscharts) und verbesserte sich damit gegenüber dem Vorgänger (Platz 3) auf einen neuen Karriere-Bestwert.

Was hinter diesem Erfolg steckt

Am auffälligsten ist zunächst die Kraft der Wiederholung. Dass zwischen PART 01 (November 2025) und PART 02 (Juli 2026) rund acht Monate liegen, zeigt: Yeonjuns Soloaktivität ist kein einmaliges Ereignis, sondern baut sich zu einer echten Erfolgsbilanz auf. Dass die Erstwochen-Verkäufe nicht gesunken, sondern um 22,8 % gestiegen sind, deutet darauf hin, dass die Käuferschaft von PART 01 nicht abgesprungen ist, sondern geschlossen zu PART 02 mitgegangen ist.

Auch die Veränderung des Verkaufstempos weist in dieselbe Richtung. Dass die Verkäufe am ersten Tag (661.924 Exemplare) bereits die gesamte Erstwochen-Verkaufszahl des Vorgängers (601.105 Stück) übertrafen, zeigt, dass die Zahl der Fans, die schon in der Vorbestellphase gekauft haben, deutlich gewachsen ist. Da bei K-Pop-Erstwochenzahlen Vorbestellungen einen großen Anteil ausmachen, ist dieser Tempounterschied auch ein Indikator dafür, wie stark die Erwartungen vor der Veröffentlichung tatsächlich gestiegen waren.

Besonders bemerkenswert an diesem Erfolg ist, dass sich physische und digitale Verkäufe gemeinsam entwickelt haben. Die Albumverkäufe (physisch) wuchsen gemessen an der Erstwoche deutlich, und auch die Streaming-Zahlen (digital) zeichneten eine Aufwärtskurve — vom Top-10-Einstieg nach drei Tagen bis zu Platz 1 in der Folgewoche. Dass allein der Fandom-Konsum (Alben) steigt, während die breitere öffentliche Resonanz (Streaming) nicht mithält, ist bei K-Pop-Comebacks keine Seltenheit — diesmal sind jedoch beide Säulen gemeinsam gewachsen.

Auch die Strategie der internationalen Expansion ist deutlich erkennbar. Platz 1 in 11 iTunes-Regionen, der Einstieg in die Musikvideo-Charts von 19 Ländern und der Karriere-Bestwert bei Oricon zeigen, dass sich das Fandom nicht auf Korea beschränkt, sondern sich gleichmäßig ausbreitet. Die Tatsache, dass die für August geplanten Auftritte bei US-Sendungen und -Festivals bereits zum Veröffentlichungszeitpunkt feststanden, legt nahe, dass dieses Comeback von Anfang an Teil eines auf den nordamerikanischen Markt zugeschnittenen Promotion-Zyklus war.

Rekorde und ihre Bedeutung

Die Rekorde von „NO LABELS: PART 02"
1Verkäufe am ersten Tag: 661.924 Exemplare — die höchste Tagesverkaufszahl eines koreanischen Solokünstlers im Jahr 2026
2Erstwochen-Verkäufe: 738.072 Exemplare — +22,8 % gegenüber dem Vorgänger (601.105 Stück), persönlicher Karriererekord
3Gleichzeitig Platz 1 in den Circle-Chart-Kategorien Album, Download und BGM (Dreifachsieg)
4Platz 16 in den Billboard 200 — höchster Rang eines 2026 veröffentlichten Albums eines koreanischen Solokünstlers
5Platz 2 in Oricons wöchentlicher Gesamt-Albumcharts — Verbesserung gegenüber dem Vorgänger (Platz 3), Karriere-Bestwert in Japan
6Musikvideo überschreitet drei Tage nach Veröffentlichung 10 Millionen YouTube-Aufrufe, Einstieg in die beliebten Musikvideo-Charts von 19 Ländern und Regionen
Die Verkäufe am ersten Tag (662 Tsd.) übertrafen bereits die gesamten Erstwochen-Verkäufe des Vorgängers (601 Tsd.)
Quelle: Hanteo Chart, Circle Chart, Billboard, Oricon, YouTube

Zusammengefasst hat Yeonjun mit zwei aufeinanderfolgenden Alben bewiesen, dass er nicht länger nur „nebenbei als Gruppenmitglied" solo tätig ist, sondern über eine wiederholbare Erfolgsformel als Solokünstler verfügt. Der höchste Billboard-200-Rang unter 2026 veröffentlichten koreanischen Solo-Alben belegt das eindrücklich.

Ausblick / Bedeutung

Mit seinem Auftritt bei M Countdown am 23. Juli beendete Yeonjun seine koreanischen Promo-Aktivitäten für „Ice Cream". Der weitere Terminplan führt direkt in die USA: Am 6. August tritt er als erster koreanischer Künstler beim Z100 „Summer Bash" in Hudson Yards, New York, auf, am darauffolgenden Tag, dem 7. August, steht er bei der Sommerkonzertreihe von ABCs „Good Morning America" auf der Bühne (nach BTS' Jungkook der zweite K-Pop-Solokünstler auf dieser Bühne). Am 15. August präsentiert er einen Solo-Auftritt bei KCON LA, bevor er am folgenden Tag mit der vollständigen TXT-Besetzung als Headliner desselben Festivals auftritt.

Wenn diese Aktivitäten zu einem tatsächlichen Anstieg der Streaming- und Chartplatzierungen führen, könnte das die bereits soliden Streaming-Ergebnisse beim nächsten Soloprojekt noch einmal steigern. Entscheidend sind zwei Fragen: Ob sich das Wachstum der physischen Verkäufe bis zum nächsten Soloalbum fortsetzt, und ob sich die Präsenz bei US-Sendungen und -Festivals tatsächlich in lokale Streaming-Zahlen übersetzt.

Dies ist eine eigene Analyse von nuloq auf Grundlage der unter „Quellen" aufgeführten öffentlichen Charts, Berichte und offiziellen Daten, verfasst mit Unterstützung von KI. Es handelt sich um eine Interpretation öffentlicher Daten zu reinen Informationszwecken — keine abschließende Bewertung eines Künstlers oder einer Agentur —, und die Chartzahlen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung. Bei festgestellten Fehlern korrigieren wir den Text.

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